
Eine Stunde Zeit kann viel verändern …
Als ehrenamtliche Lesementor:in schenken Sie einem Kind oder Jugendlichen Zeit, Aufmerksamkeit und Vertrauen: einmal pro Woche, eine Stunde, ein Jahr lang.
In diesem individuellen 1:1-Lesementoring stärken Sie Lesefreude, Lese- und Sprachkompetenz, Selbstbewusstsein und damit Bildungschancen. Der Bedarf ist enorm, denn rund jedes vierte Kind kann nicht ausreichend lesen, oft mit dramatischen Folgen für das Lernen in allen Schulfächern und sein weiteres Leben. Das wollen wir ändern!
Dabei ist unser generationenübergreifendes Ehrenamt für viele Lesementor:innen eine besonders positive, sinnstiftende und erfüllende Aufgabe.
Deutschlandweit gibt es mehr als 17.500 ehrenamtliche Lesementor:innen, sie sind in regionalen Vereinen organisiert, die den Kontakt zu den Schulen vor Ort koordinieren





Im 1:1-Mentoring begleiten Lesementor:innen Kinder und Jugendliche beim Lesenlernen, wecken Lesefreude, stärken Lese- und Sprachkompetenz
Stellen Sie sich vor, ein Kind entdeckt durch Ihre Zuwendung Freude am Lesen und gewinnt neue Zuversicht für seinen Bildungsweg. Genau das erleben Lesementor:innen jede Woche: Sie schenken Zeit, Aufmerksamkeit und Vertrauen und begleiten Kinder beim Lesenlernen sowie beim Aufbau von Lese- und Sprachkompetenz.
Unsere Lesementor:innen unterscheiden sich von Lesepat:innen und Vorleseinitativen: Denn im Mittelpunkt steht das gemeinsame Lesen. Lesementor:innen sprechen mit den Kindern und Jugendlichen über Texte, Inhalte und Bedeutungen und unterstützen sie dabei, Zusammenhänge zu verstehen und eine eigene Meinung zu entwickeln.
Dieses generationenübergreifende Ehrenamt ist für viele Lesementor:innen eine besonders sinnstiftende und erfüllende Aufgabe. Sie wirkt auch, weil vielfältige soziale Kontakte entstehen, neues Wissen erschlossen wird, gesellschaftliche Anerkennung entsteht und weil sie viele positive Erlebnisse schafft.
Lernen Sie einige Lesetandems und ihre Erfolge kennen.
Der bewährte pädagogische Förderansatz von LESEMENTOR hat drei Säulen:
1:1-Prinzip – individuell fördern
Ein:e Lesementor:in begleitet ein Kind einmal pro Woche für eine Stunde. Über die Anerkennung und die Wertschätzung seiner Fähigkeiten wird das Kind an das Lesen herangeführt. Diese persönliche Förderung ermöglicht es, gezielt auf Interessen und Lerntempo einzugehen und Lesefreude sowie Sicherheit zu entwickeln.
Bildung durch Bindung, Beziehung schafft Vertrauen
Durch Zeit und Zuwendung entsteht eine verlässliche Beziehung, die das Selbstwertgefühl stärkt. In dieser Bindung werden Lerninhalte nachhaltig vermittelt.
Entspannte Atmosphäre, Lernen ohne Druck
Geduld, Lob und Humor prägen die Lesestunden. Mit Fantasie und Kreativität wird Leselust geweckt, so erleben die Kinder und Jugendlichen das Lesen positiv.
Die interaktive Karte (Google Maps) kann mit den aktuellen Einstellungen nicht geladen werden. Um die Darstellung der interaktiven Karte zu erlauben, öffnen Sie bitte die Cookie-Einstellungen und akzeptieren Sie die Nutzung externer Medien.




Zusammenarbeit mit 3.100 Schulen: Gelungene Leseförderung ist ein Gemeinsamschaftsprojekt
Die Leseförderung findet immer in Kooperation mit Schulen statt. Für jede beteiligte Schule gibt es eine feste Ansprechperson im regionalen LESEMENTOR-Verein, die eng mit einer koordinierenden Lehrkraft zusammenarbeitet.
Aufgaben der Schule
Lehrkräfte wählen Schüler:innen mit Förderbedarf aus, holen das Einverständnis der Kinder und Erziehungsberechtigten ein und stellen geeignete, ruhige Räume für die Lesestunden zur Verfügung.
Organisation durch LESEMENTOR
Der zuständige LESEMENTOR-Verein in Schulnähe koordiniert den Einsatz der ehrenamtlichen Lesementor:innen, bereitet sie sorgfältig vor und begleitet sie mit Austausch und Weiterbildung.
Interesse an einer Zusammenarbeit?
Nehmen Sie Kontakt zu dem LESEMENTOR-Verein in Ihrer Nähe auf.
Eine Übersicht aller Vereine und Kontaktpersonen finden Sie auf unserer Deutschlandkarte.
Mit ihren Lesementor:innen lernen die Schüler:innen die Welt der Bücher kennen. Lesen fördert Empathie, Fantasie und soziales Verhalten. Verstärkt durch das Mentoring entwickeln viele Lesekinder mehr Selbstbewusstsein und soziale Kompetenz.
In Lehrkräftebefragungen zeigt sich, dass 90 Prozent der Kinder ihre Lesefähigkeit, ihr Sozialverhalten und vieles mehr verbessern.
LESEMENTOR bietet Schulen auch Hilfe bei der Lese- und Sprachförderung von Kindern und Jugendlichen an, die Deutsch als Zweitsprache lernen (DaZ) lernen.
Hier finden Sie unser Leitbild und mehr.

Weitere Informationen zu Leseförderung, Ehrenamt und unserem Mentoring-Ansatz finden Sie hier:
©2026 MENTOR – Die Leselernhelfer Bundesverband e.V.