
Wissenschaftliche Impulse, Workshops und Gespräche eröffnen neue Sichtweisen auf Lesen, Sprache und Beziehung im Mentoring. Die Tagung stärkt die Qualität der gemeinsamen Arbeit im bundesweiten Mitgliedernetzwerk, mit dem Ziel, noch mehr Kinder und Jugendliche zu erreichen und das ehrenamtliche Engagement zu stärken.
Einmal im Jahr kommen engagierte Vereinsaktive von LESEMENTOR aus ganz Deutschland zusammen, um Erfahrungen auszutauschen, voneinander zu lernen und ihre Arbeit in der Leseförderung gemeinsam weiterzuentwickeln. Fachlicher Input und persönlicher Austausch stehen dabei im Mittelpunkt.
Ergänzt wird dieser Dialog durch Impulse von Expert:innen aus Wissenschaft, Bildung, Politik und Wirtschaft, die aktuelle Perspektiven zur 1:1-Leseförderung, zum Mentoring und dem generationenübergreifenden Austausch einbringen. So entsteht ein lebendiges Zusammenspiel aus Praxiswissen und fachlicher Einordnung.
Materialien und Eindrücke vergangener Fachtagungen stehen registrierten Nutzer:innen im MENTOR Campus im Bereich „Veranstaltungen“ zur Verfügung.
Teilnahme nur mit Einladung und Anmeldung
LESEMENTOR – Gut vernetzt für Bildung, Wachstum und Teilhabe
Unter dem Motto „LESEMENTOR – Gut vernetzt für Bildung, Wachstum und Teilhabe“ brachte die Fachtagung 2026 Engagierte aus ganz Deutschland zusammen, die sich gemeinsam für chancengerechte Leseförderung stark machen. Gute Netzwerke tragen LESEMENTOR – sie ermöglichen Austausch, Inspiration und die Weiterentwicklung unserer Arbeit in den Vereinen vor Ort. Der Vortrag von Dr. Pauline Schröter mit dem Titel „Was beim Lesen im Gehirn passiert“ eröffnete dabei faszinierende Einblicke in die komplexen kognitiven Prozesse, die das Lesen ermöglichen – vom Erkennen einzelner Zeichen bis zur Bedeutungskonstruktion. Dieses Wissen stärkt unser Verständnis dafür, wie vielfältig Leselernwege sind und wie gezielte Begleitung Kinder nachhaltig unterstützen kann. .
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Die Stärken der zweiten Lebenshälfte und ihre Bedeutung für die MENTOR-Bewegung
Die große Umfrage, die der MENTOR-Bundesverband unter seinen Mitgliedsvereinen im April 2024 durchführte, hat unter anderem ergeben: 85 Prozent der ehrenamtlich aktiven Mentor:innen sind zwischen 60 und 70 Jahren alt. Sie setzen sich beharrlich für den Erfolg der MENTOR-Leseförderung ein, indem sie ihre Vereine mit Geschick führen, ihre Begeisterung fürs Lesen an die kommende Generation weitergeben und sich stetig weiterbilden, um up to date zu bleiben. Steht der Erfolg von im Jahr 2025 bundesweit 19.000 Mentor:innen exemplarisch für die Erkenntnisse des Alternsforschers Prof. Hans-Werner Wahl? In seinem Vortrag beleuchtete er sechs Stärken der zweiten Lebenshälfte und verdeutlichte, inwiefern sie für die – auch digitale – Zukunft der MENTOR-Bewegung unverzichtbar sind.
Das Beste aus beiden Welten: Erfolgreiche Leseförderung analog und digital
Wie analog oder digital muss und darf erfolgreiche Leseförderung sein? Auf diesem Feld forscht Prof. Dr. Katrin Böhme von der Universität Potsdam. Sie untersucht und erprobt im Rahmen des Projekts „Lesen mit digitalen Medien“, wie digitale und traditionelle Printmedien pädagogisch sinnvoll zu kombinieren sind. Im Fokus stehen Kinderbücher mit Apps und Bücher mit sogenannten digitalen Audiostiften, weil diese besonders gut zur Differenzierung und Individualisierung beim Lesen mit leseschwachen Kindern in der 1:1-Förderung geeignet sind.
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Wir bedanken uns herzlich für die Unterstützung unserer Fachtagung 2026 in Lübeck.
©2026 LESEMENTOR Bundesverband e.V.