10.09.2026 | NEWS

PISA 2025: Wachsende Bildungsungleichheit

Die Ergebnisse der PISA-Studie 2025 markieren einen neuen Tiefpunkt: Nur noch 68 Prozent der Jugendlichen erreichen beim Lesen mindestens Kompetenzstufe 2. Rund ein Drittel verfügt damit nicht über die grundlegenden Fähigkeiten, die notwendig sind, um die Hauptaussage eines mittellangen Textes zu erfassen und Informationen gezielt zu finden.

Gleichzeitig verschärft sich ein Problem, das Deutschland spätestens seit dem ersten „PISA-Schock“ vor 25 Jahren kennt: Bildungserfolg hängt weiterhin stark von der sozialen Herkunft ab. Die aktuellen Ergebnisse zeigen, dass diese Ungleichheit sogar zunimmt. Während sich der Abstand zwischen sozial privilegierten und benachteiligten Jugendlichen in Deutschland vergrößert hat, ist er im OECD-Durchschnitt kleiner geworden.

Wie unmittelbar sich diese Entwicklungen im Schulalltag zeigen, schilderte ein Kölner Schulleiter im Deutschlandfunk. Viele Kinder würden zu Hause nicht mehr zum Lesen motiviert. Schulen müssten diese Aufgabe zunehmend übernehmen. Als eine Möglichkeit, Kinder zusätzlich individuell zu unterstützen, empfiehlt er LESEMENTOR.

Die Erfahrungen unserer Lesementor:innen und wissenschaftlicher Untersuchungen zeigen, dass dass Mentoring über den Aufbau von Lesekompetenz hinaus positive Wirkung hat. Es kann im Hinblick auf Bildungsgerechtigkeit Wirkung entfalten und Unterschiede teilweise ausgleichen.