Bis her

Volltreffer Digitalseminar: Mentoren bewerten ihre Teilnahme sehr positiv

Die Teilnehmer sind sich einig:  Für alle haben sich die Pilotseminare und der Einsatz der Tablets mit Lese-Apps in den Lesestunden gelohnt. Das ergab eine Sondererhebung, die unsere Experten Prof. Dr. Jan M. Boelmann und Dr. Lisa König ergänzend zu ihrer wissenschaftlichen Begleitung des gesamten Projekts durchgeführt haben, da die Corona-Krise den 10-wöchigen Praxistest der iPad-Nutzung in den Lesestunden jäh unterbrochen hat.

Knapp 63% der Befragten gehen davon aus, dass ihr Lesekind mehr aus der digitalen Lesestunde mitgenommen hat. 83% haben sich immer auf die Lesestunde mit dem Tablet gefreut. Außerdem sind 80 % der Meinung, dass die Lesekinder am Tablet mehr können als sie selbst. Das bewerten sie positiv, da es die Lernchancen für die Kinder und die Mentoren sogar steigert, wenn die Lesekinder ihre eigene Kompetenz erleben.

Die Lesementoren äußerten sich auch zu Veränderungen im privaten Bereich: Über 67 % hatten nach den Lesestunden Lust, noch mehr mit dem Tablet zu machen. 25% gaben sogar an, digitale Medien im privaten Umfeld jetzt stärker zu nutzen. Mentoren, die vor dem Seminar noch gar keine Erfahrung mit Tablets, Smartphones und Co. hatten, zeigten sich motiviert und gaben erfreuliche Rückmeldungen.

 

Hier geht es zu unseren Tipps für die Leseförderung von und für zuhause >>

Diese Apps begeistern!


Spannende, schöne und vor allem sinnvolle Apps für die digitale Leseförderung stellt ab sofort unsere „App-Auswahl“ vor. Für vier Altersklassen von 6 – 16 Jahren werden dort über 30 Apps beschrieben, weitere kommen laufend hinzu. Unsere kleine Datenbank unterteilt sie in die Kategorien „Geschichten“, „Lesespiele“ und „Games“. Wie sie funktioniert, zeigt unser Kurzvideo. Ausgewählt haben unsere Experten aus Wissenschaft und Praxis die Apps für die Seminare und Mentorenstunden unseres Digitalprojekts. Apps zum Lesen lernen gibt es viele, wir empfehlen die, die wirklich gut und altersgemäß sind. Wie damit Mentorenstunden gut gestaltet werden können, vermitteln wir u.a. in unseren Seminaren.

Übrigens sind die ersten jungen und älteren Tester, die an den Pilotseminaren des „Digitalen Treffpunkts“ teilnehmen, ganz begeistert von den Apps!
Der Downlaod der Apps auf Tablets & Co. funktioniert - wie gewohnt - über die App-Stores der jeweiligen Systeme der Geräte, also iOS, Windows oder Android.

 

Zweites Pilotseminar in Gießen erfolgreich angelaufen

MENTOR Gießen, der zweite Pilotverein, testet aktuell unser Digitalseminar. Für den Bundesverband dabei sind Andrea Pohlmann-Jochheim, im Vorstand für Weiterbildung zuständig, Marion Krämer, Geschäftsstellenleiterin und Dr. Anna Soßdorf, Seminarleiterin und Expertin. Sie brachten die Erfahrungen aus dem ersten Pilotseminar in Neuss mit und trafen in Gießen auf große Begeisterung und Motivation in den ersten beiden Seminartagen. Nun testen die 15 teilnehmenden Mentoren das digitale Lesen gemeinsam mit ihren Lesekinder und wir sind gespannt auf die Rückmeldungen am dritten Seminartag. Allen engagierten Teilnehmern und dem Vereinsvorstand in Gießen ein herzliches Dankeschön.

Fotoimpressionen vom Seminar  >>

 

Erstes Pilotseminar startet erfolgreich

Seminarteilnehmerinnen

15 Mentoren unseres regionalen Vereins LeseMentor Neuss haben mit uns das spannende Experiment gestartet: Sie testen als erster MENTOR-Verein unser Digitalseminar. Im Rahmen des Projekts führt der Bundesverband zwei Pilotseminare durch, deren Auswertung in die weitere Konzeption einfließt. Dafür gibt es je drei zeitversetzte Seminartage an der VHS Neuss, die Teilnehmer üben zwischenzeitlich das neue Wissen und probieren es mit ihren Mentées aus. Vielen Dank an die Neusser Mentoren für den wunderbaren Einsatz und das positive Feedback: „Ich habe mich sehr wohl gefühlt, ein Kreis, in dem man offen sprechen konnte, alles nachfragen konnte. Die Seminarleiterin ging auf alle Wünsche ein und es war supertoll vorbereitet. Daher bin ich sehr zufrieden.“ oder „Es ist grandios und super hilfreich, dass es eine Appvorauswahl für das Seminar gibt. Es gibt nämlich auch eine ganze Menge Apps, die nicht sinnvoll sind und es ist sehr aufwendig, die richtigen zu finden. Vielen Dank.“ Die 10-wöchige Testphase in Neuss läuft bis März. Sie wird wissenschaftlich evaluiert und begleitet von unseren Experten Prof. Jan Boelmann und Lisa König sowie von Andrea Pohlmann-Jochheim, die im Bundesvorstand für Weiterbildung zuständig ist und Beate Mies, Projektleiterin für Weiterbildung beim Bundesverband. Als zweiter Verein beginnt MENTOR Gießen sein Pilotseminar am 24. Januar. 

Fotoimpressionen vom Seminar >>
Fotos: Jannik  Kirchner

 

21.10. Tag der Kinderseiten: Lesen lernen im Internet?

Anlässlich des Tags der Kinderseiten im Internet geht es in unserem Expertengremium auch um die Frage, welche Vorteile digitale Medien beim Lesen lernen bieten. Lesen Sie dazu ein Interview mit Prof. Dr. Jan M. Boelmann und Lisa König vom Institut für deutsche Sprache und Literatur der Pädagogischen Hochschule Freiburg, die unser Projekt beraten und evaluieren >>

Pilotseminare ab Januar

LeseMentor Neuss und MENTOR Gießen starten als Pilotvereine im Januar die Seminare zum digitalen Lesen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und den ersten Feldeinsatz unseres Konzepts. Je 15 Lesementoren lernen in drei Seminartagen den Umgang mit ausgewählten Lese-Apps und Tablets kennen. Ihr frisches Wissen und die Tablets nehmen sie direkt mit in die Lesestunden, um es mit den Lesekindern zu erproben. Alle Erfahrungen aus dieser Pilotphase werden ausgewertet und fließen in die Seminarkonzeption für die anderen Vereine ein.

MENTOR-Vereine: Teilnahme am Digitalen Treffpunkt der Generationen

Alle Mitgliedsvereine laden wir sehr herzlich ein, sich an unserem Projekt Digitaler Treffpunkt der Generationen zu beteiligen. Ziel des Projektes ist es, Mentoren so auszubilden, dass sie (auch) digitale Lesemedien auf Tablets in den Lesestunden einsetzen können. Hierfür bietet der Bundesverband eigens konzipierte Seminare an, die vor Ort in Kooperation mit dem MENTOR-Verein durchgeführt werden. Durch unsere Förderung vom BMBF kann der Bundesverband 30 Vereinen diesen Service bis Februar 2022 anbieten. Dazu gehört auch eine Grundausstattung an Tablets. Interessenten können sich bei Beate Mies melden und hier detaillierte Infos einsehen >>

Tagung des Expertengremiums

Seminarkonzeption, Kriterien für die App-Auswahl und Hardware-Empfehlungen sind nur einige Aspekte, mit denen sich die externen Sachverständigen und das MENTOR-Team rund um Andrea Pohlmann-Jochheim und Beate Mies auseinandersetzten. Die Fachberater aus unterschiedlichen Disziplinen, von der Medienpädagogik bis zur Literaturdidaktik, arbeiten als Team zusammen. Sie alle zeichnen sich durch ihre Praxisnähe und ihre guten Kenntnisse unserer Mentorenstunden und der MENTOR-Förderphilosophie aus.

Zu einer Kurzvorstellung der Experten geht es hier >>

Foto oben - Teilnehmer der Tagung am 23.09. vor der Geschäftsstelle des Bundesverbandes, von links:

  • Manfred zur Mühlen, Schatzmeister, MENTOR-Bundesverband
  • Huguette Morin-Hauser, 2. Vorsitzende, MENTOR-Bundesverband
  • Dr. Jörg Astheimer, externer Experte, Medienpädagogik und Technik >>
  • Lisa König, externe Expertin, Apps und Evaluation >>
  • Prof. Jan M. Boelmann, externer Experte, Apps und Evaluation >>
  • Beate Mies, Projektleiterin Weiterbildung, MENTOR-Bundesverband
  • Dr. Anna Soßdorf, externe Expertin, Didaktik und Seminaraufbau >>
  • Harald Heuer, externer Experte, Technik, Vereinsimplementierung, Datenschutz >>
  • Andrea Pohlmann-Jochheim, Vorstand Weiterbildung, MENTOR Bundesverband

Digitale MENTOR-Erfahrung gesucht

MENTOR Reutlingen hat eine neue „Digitalwerkstatt“, bei MENTOR Lübeck setzen die Lesementoren schon seit rund zwei Jahren digitale Medien in den Lesestunden ein und wie sieht es in Ihrem Verein aus? MENTOR-Vereine, die Tablets und Co. in den Lesestunden nutzen, können sich gerne bei Beate Mies melden. Vor allem interessieren uns folgende Aspekte:

  • Diskutieren Sie das Thema in Ihrem Verein und in welche Richtung gehen diese Diskussionen?
  • Wie kompetent sind Ihre Mentoren in der digitalen Mediennutzung?
  • Was müsste eine Weiterbildung für das digitale Lesen aus Ihrer Sicht leisten?

Wir sammeln und analysieren Ihre Erfahrungen und lassen sie in die Konzeption der geplanten Seminare einfließen. Ergänzend dazu tauschen wir uns mit Medienpädagogen, die bereits Lesementoren beim Einsatz von digitalen Lesemedien begleitet haben, aus. Zusätzlich fließen in den Aufbau der Seminarbausteine für das digitale Lesen bei MENTOR die Erfahrungen und Kenntnisse eines Expertengremiums ein. Mehr in Kürze…

Erfahrungsaustausch mit MENTOR-Vereinen

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Einige MENTOR-Vereine nutzen schon digitale Medien in den Lesestunden. Bei den meisten sind es einzelne Mentoren, die erste Schritte ausprobieren. Wir sammeln ihre Erfahrungen und werten sie für die Konzeption der Seminare aus. Dazu hat uns auch Harald Heuer von MENTOR Enneptal in der Geschäftsstelle des Bundesverbandes besucht.

von links:
Beate Mies,
Andrea Pohlmann-Jochheim,
Harald Heuer

Das BMBF fördert das digitale Lesen im MENTOR-Bundesverband

bearbeitetGruppe Copyrigth BMBF Hans Joachim Rickel

Für das Projekt „MENTOR - Die Leselernhelfer: Digitaler Treffpunkt der Generationen“ bewilligt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eine Förderung für die nächsten drei Jahre. Bei der offiziellen Bekanntgabe am 18. März betonte der Parlamentarische Staatssekretär im BMBF, Thomas Rachel, MdB: „Die Leselernhelfer des MENTOR-Bundesverbandes tragen dazu bei, Kindern und Jugendlichen die Freude am lesenden Entdecken der Welt zu vermitteln und Lesekompetenz zu stärken. Das ist ein wichtiger Baustein für gelingende Bildungsbiografien - denn Sprache ist Schlüssel für gesellschaftliche Teilhabe. Gleichzeitig können wir mit dem Projekt den Umgang älterer Menschen mit den digitalen Medien stärken.“ 


Im Berliner Ministerium nahmen Margret Schaaf, 1. Vorsitzende des Bundesverbandes und Andrea Pohlmann-Jochheim, Vorstand Weiterbildung, die Übergabeurkunde entgegen. Mit dabei waren Lesementorinnen der Vereine MENTOR Rostock in der Hanseatischen Bürgerstiftung und MENTOR Spreewald. Sie begrüßen, dass sich die Erschließung der digitalen Medien im Bundesverband ganz gezielt an den Bedürfnissen der Lesementoren und Mentees orientieren wird.
Alle aktuellen Informationen zum Projekt finden Sie ab sofort hier auf dieser Seite.

Foto von links:
Maria Meergans, Mentorin, MENTOR Spreewald,
Andrea Pohlmann-Jochheim, Vorstand Weiterbildung, MENTOR-Bundesverband,
Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär im BMBF, MdB,
Margret Schaaf, 1. Vorsitzende, MENTOR-Bundesverband,
Dr. Ernst Dieter Rossmann, MdB, Vorsitzender des Ausschusses für Bildung, Forschung u. Technikfolgenabschätzung des Bundestages,
Renate Seifert & Juliane Bombeck, Mentorinnen, MENTOR Rostock in der Hanseatischen Bürgerstiftung Rostock

Foto: BMBF/ Hans-Joachim Rickl,    Zur Pressemeldung >>

Experten-Gipfel sondiert erste Schwerpunkte

Expertengipfel klein

Für einen grundlegenden Austausch zum Projekt „Digitaler Treffpunkt der Generationen“ lud der MENTOR-Bundesverband renommierte Medien- und Literaturwissenschaftler aus ganz Deutschland ein. Alle Teilnehmer zeichneten sich durch ihre Erfahrungen mit MENTOR - Die Leselernhelfer und durch ihre unterschiedlichen, relevanten wissenschaftlichen Fachbereiche aus. Bei dem Austauschtermin gelang es, die wichtigsten inhaltlichen, didaktischen und technischen Themen für die Konzeption der Seminare zum digitalen Lesen abzustecken.

Als nächste Schritte geplant sind der Aufbau eines Expertengremiums für die Konzeption und Entwicklung, sowie die Bedarfserhebung bei den MENTOR-Vereinen bundesweit, vor dem Hintergrund zielgruppenorientierte Seminarbausteine zu entwickeln. Diese werden dann in einer praktischen Pilotphase mit zwei MENTOR-Vereinen erprobt und angepasst. Darüber hinaus wurden Ideen für die wissenschaftliche Begleitung entwickelt. Wir danken den Teilnehmern des Experten-Gipfels für ihre aktive und sympathische Zusammenarbeit. Alle Teilnehmer auf dem Foto von links:

Prof. Dr. Jan Boelmann,
Andrea Pohlmann-Jochheim,
Dr. Anna Soßdorf,
Beate Mies,
Lisa König,
Dr. Jörg Astheimer